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ISoLDE

ISoLDE: Inklusion – Spiel – digitale Medien

Das Theorie- und Praxiszertifikat „Inklusion – Spiel – digitale Medien“, kurz „ISoLDE“, ist ein neues Angebot, dass sich an Studierende aller Lehramtsstudiengänge im Fach Deutsch richtet. Ziel ist es, in den Bereichen Inklusion und Mediatisierung über das Spiel (Theater, Gamification) besondere Qualifikationen zu erwerben. Dazu werden im Studium bestimmte Fachinhalte fokussiert, die Diversität und Teilhabe, medial-digitale Kompetenzen, und Wissen und Kompetenzen im Bereich Theater und Spiel mit Blick auf ihre schulische Anwendbarkeit vermitteln. Hierfür kooperieren Jun.-Prof. Dr. Ingo Bosse (Fakultät Rehabilitationswissenschaften, Professor für motorisch-körperliche Entwicklung), Prof’in Dr. Gudrun Marci-Boehncke (Fakultät Kulturwissenschaften; AG Diversitätsstudien. Kognition ∩ Literatur ∩ Medien ∩ Sprache; Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft/Elementare Vermittlungs- und Aneignungsaspekte) und Hanna Höfer-Lück, M.A. (Fakultät Kulturwissenschaften; AG Diversitätsstudien. Kognition ∩ Literatur ∩ Medien ∩ Sprache; Akademische Rätin a.Z. im Team von Prof’in Dr. Marci-Boehncke). Zudem wird auch schulpraktisch gearbeitet, Kooperationen mit schulischen Partnern bestehen.
  
In neun Bausteinen, die in einem Spiralcurriculum angeordnet sind, vertiefen Studierende parallel zu ihrem BA/MA-Studium durch Schwerpunktsetzung bei der Seminarwahl und ergänzende Angebote ihr Wissen, ihre Kompetenzen und Reflexionsfähigkeit in der Planung inklusiver und spielorientierter Lehrsettings mit besonderem Schwerpunkt auf der Nutzung digitaler Medien.
  
Das neue Zertifikat soll als niederschwelliges Qualifikationsangebot die Studierenden bei späteren Bewerbungen als Pädagog*innen ausweisen, die sich besonders intensiv mit Fragen der Diversität und Teilhabe, der Mediatisierung, und der Theaterpädagogik beschäftigt haben und hier auch Praxis- und Forschungserfahrungen gesammelt haben. 

 
Die Leistungsnachweise orientieren sich an den normalen Nachweisen/CP der Seminarveranstaltungen. Zusätzlich ergänzen ein Tutorium zur inklusiven digitalen Medienbildung, und ein Blended-Learning Seminar mit Online-Vorlesungen zu den „Grundlagen der Inklusion, Mediatisierung und Theaterpädagogik“ den Workload.

Genaueres erfahren Sie in der Übersicht über die Studienstruktur zum Zertifikat.
  

Wir empfehlen: Beginnen Sie schon früh im Bachelor mit der Belegung von zertifikatrelevanten Veranstaltungen. Sie können über die Hälfte der Veranstaltungen auch im Rahmen Ihres normalen Lehramtsstudiums kreditieren lassen. Außerdem sind die Veranstaltungen zur Praxisvorbereitung sehr begehrt und arbeiten nur mit geringen Teilnehmerzahlen.


   
So erwerben Sie das Zertifikat


Sie können das Zertifikat erwerben, wenn Sie ein Lehramtsstudiengang im Fach Deutsch an der TU Dortmund studieren.


Anmeldung: Zunächst „immatrikulieren“ Sie sich per E-Mail mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Matrikelnummer . Auf diese Mail erhalten Sie keine Rückmeldung. Mit dem Versand ist Ihre „Einschreibung“ für das Zertifikat abgeschlossen. 
Sie belegen im Verlauf Ihres Studiums die entsprechenden Veranstaltungen, wobei Sie sich einige aus Ihrem Lehramtsstudium anrechnen lassen können. Sie schließen die Veranstaltungen mit der aktiven Teilnahme ab. In dem für den Zertifikatserwerb verpflichtenden Blended-Learning Seminar „Grundlagen der Inklusion, Mediatisierung und Theaterpädagogik“ müssen Sie online Aufgaben einreichen. In einem BL 2 oder BLS 2 Seminar sowie dem Flipped Classroom Seminar „Perspektiven von Experten“ muss im Bachelor Studium ein „großer Schein“ erworben werden. Ebenso muss in einem der Masterseminare ein „großer Schein“ erworben werden. Die Seminare „Grundlagen der Inklusion, Mediatisierung und Theaterpädagogik“und „Perspektiven von Experten“ werden im Wechsel angeboten.

 
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Zertifikatskoordinatorin.

 


Formulare 

Laufzettel

 

Aushändigung des Zertifikats

Für die erfolgreiche Teilnahme an den entsprechenden zertifikatsrelevanten Veranstaltungen erhalten Sie auf dem Laufzettel eine Bestätigung des/der Dozierenden. Mit einem vollständig ausgefüllten Laufzettel, auf dem alle Veranstaltungen erfolgreich bescheinigt sind wenden Sie sich an das Team Marci.

 
Übersicht über die Studienbedingungen zum Zertifikatserwerb (30 CP)

Die Seminare, die unter den genannten Oberthemen angerechnet werden können, weisen das in der Seminarbeschreibung aus. Während des Bachelor-Studiums soll in mindestens einem Seminar ein „Praxisprojekt“ erarbeitet und auf mindestens 7 Seiten reflektiert werden. Das wäre z.B. möglich im Seminar „Inklusive Schulkino-Wochen oder Radio-Woche“ von Annegret Haage (Diagnose und Förderung (DiF) & Heterogenität). Bitte beachten Sie das bei Ihrer Seminarauswahl.

 

Semester Veranstaltungen und empfohlene Reihenfolge
Bachelor
1–6 Grundlagen der Inklusion, Mediatisierung und Theaterpädagogik (5 CP; zusätzlich) Tutorium „Inklusive Medienbildung“ I (3CP; zusätzlich)
Diagnose und Förderung (DiF) & Heterogenität (2 CP; BVM 3 oder zusätzlich) Perspektiven von Experten (3 CP; BVM 3 oder zusätzlich)
Skripte schreiben und Filmen (2/4 CP; BLS 2) Theater sehen und verstehen (2/4; BL 2)
Master
1–4 Schulprojekte planen und durchführen: digital und inklusiv (3/5 CP; MLS 1.2) Forschen zu Mediatisierung, Inklusion und Spiel und Inszenierung (3/5 CP; MLS 2.2)
Digitales Lernen und Spielen in heterogenen Lernumgebungen (3/5 CP; MLS 1.2)

  

In jeweils einem BA- Seminar, dem Flipped Classroom Seminar „Perspektiven von Experten“ und einem MA-Seminar muss ein „großer Schein“ erworben werden.