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Forschungsstelle Jugend – Medien – Bildung

Die Forschungsstelle Jugend - Medien - Bildung ist eine interdisziplinäre Kooperation zwischen der Professur für Neuere Deutsche Literatur/Elementare Vermittlungs- und Aneignungsaspekte an der TU Dortmund und der Professur Philosophie der PH Ludwigsburg  und hat zwei Standorte. Die Forschungsstelle erforscht von einem interdisziplinären Standpunkt aus die Zusammenhänge zwischen Mediennutzung und Bildungsprozessen v.a. bei Jugendlichen. Es geht uns um die Klärung der Wirkungen medialer Angebote und Nutzungsformen ebenso wie um die pädagogische Gestaltung von Medienbildungsprozessen. In der Zusammenarbeit vor allem der Bereiche Deutsch, Medienwissenschaft und Philosophie/Ethik werden sowohl empirische als auch theoriebildende und normative Aspekte der Medienbildung bearbeitet.

 

Arbeitsschwerpunkte: 

 

Mediatisierung in der Lehrer*innenausbildung; digitales Lesen, Leseforschung und -förderung; Mediale Beliefs von pädagogischem Personal in Kita, OGS, Schule, Universität und Bibliothek; Inklusion und Spiel


AKTUELLE ANKÜNDIGUNGEN

FJMB-digital: Unsere Seminare und Vorlesungen im  SoSe 2020

Modul Titel Lehrende/r
BL 2.2 - VL Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke
BL 2.1, BLS 2, BL 3.1 Einführung in die Theaterwissenschaft und -praxis Stefan Schröder
BL 2.2, BLS 2, BVM 2 Kinderstücke 2020 – Mülheimer Theatertage Stefan Schröder
BL 2.2, BLS 2, BVM 2 Ernste Spiele und ihre Anwendungsfelder Kim Hebben
BLS 2, BVM XPRTN für das Lesen I Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke
BDH 2, BLS 3, BVM 3 XPRTN für das Lesen II Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke
BDH 2, BLS 3, BVM 3 Leseförderung digital Tatjana Vogel
BDH 2, BLS 3, BVM 3 Grundlagen der Inklusion, Mediatisierung und Theaterpädagogik Hanna Höfer-Lück
MLS 1.1 - TPM Lesen: Theoretisch-Praktisch-Produktiv/Vorbereitungsseminar Praxissemester Literaturdidaktik Hanna Höfer-Lück, Kim Hebben, Timo Giebel
MLS 1.2 You can’t escape without reading – Leseförderung handlungsorientiert Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke

Mit diesen digitalen Seminarangeboten im Sommersemester 2020 möchte die FJMB für alle Studierenden einen Beitrag zur Gesundheit leisten – auch nach der Lockerung der strengen Ausgangssperren.

Die übrigen Veranstaltungsangebote – auch von Lehrbeauftragten – richten sich nach den entsprechenden Regelungen der gesamten Technischen Universität.

 

Informationen 

Liebe Studierende,

angesichts der derzeitigen Gesundheitssituation möchten wir einen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung von Grippeerkrankungen leisten – nicht nur zu unserem eigenen Schutz, sondern auch zu dem Ihren.  Wir werden deshalb als Team der Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung unsere Direktkontakte soweit es geht einstellen und bieten für Sie ein umfängliches Angebot an Kontaktmöglichkeiten an, bei denen die persönliche Begegnung vermieden wird. Dies gilt zunächst für Sprechstunden. Bitte entnehmen Sie den Seiten der jeweiligen Personen der Forschungsstelle, wie und wann hierzu Kontaktmöglichkeiten per Telefon, Chat oder Skype angeboten werden.

Für die Notenverbuchung gibt es zum einen BOSS, wo wir unmittelbar Ihre Leistungen nach persönlicher Rücksprache eintragen können, zum anderen können Scheine auch – zumindest für eine erste Bestätigung – digital unterschrieben werden. (Im Endeffekt ist nur der BOSS-Eintrag später verbindlich.) Dazu scannen Sie bitte das entsprechende Dokument ein und übermitteln es uns als pdf. Sie erhalten eine digital unterschriebene Version zurück.  Stempel für fertig unterschriebene Scheine können Sie sich gern auch im Sekretariat bei Frau Dittrich abholen. 

Für die anstehenden Seminare und auf jeden Fall für die Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ im kommenden Semester werden wir uns um entsprechende digitale Teilnahme- und Arbeitsmöglichkeiten bemühen. Sie werden dazu in den Moodle-Räumen der Veranstaltungen entsprechende Hinweise finden. Gerade Hörsäle sind für die Übertragung des Virus für Sie ein Risikoort, weil der empfohlene Sicherheitsabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

Wir bitten Sie, zur Zeit wenn irgend möglichst von persönlichen Kontakten zu uns abzusehen. Wir werden auch in Prüfungsgesprächen mit Sicherheitsabstand agieren. Personen mit besonderem Risiko oder bekannten Kontakten zu Erkrankten oder eigenen Erkältungssymptomen bitten wir, auf jeden Fall fern zu bleiben.

Unseren Lehr-, Beratungs- und Prüfungsaufgaben kommen wir vollständig nach, jedoch mit einem für Sie und uns der derzeitigen Gefahrensituation angepassten Kontaktverhalten. Wir bitten Sie um Verständnis und hoffen, damit auch in Ihrem Sinn Sicherheit zu erhöhen.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung

FJMB präsentiert auf der INTED 2020

INTED

Auch 2020 wird das Team der gemeinsamen Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung aus Dortmund und Ludwigsburg wieder bei der INTED-Tagung in Valencia dabei sein. Aus Dortmund sind dies zunächst Malte Delere (M.Ed.), der gemeinsam mit Prof. Dr. Matthias Rath aus der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg einen Vortrag hält zum Thema „Media skepticism as a prejudice – attitudes of german prospective teachers towards digital media" aktuelle Ergebnisse einer Studie zu den Einstellungen von Lehramtsstudierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg gegenüber digitalen Medien vor.

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Malte Delere, M.Ed. / Prof. Dr. Matthias Rath / Tatjana Vogel, M. Ed.

Diese Ergebnisse stehen im Zusammenhang mit einer umfassenderen Untersuchung von Malte Delere zum mediepädagogischen Habitus angehender Lehrkräfte in Dortmund und Ludwigsburg im Rahmen des Projekts DEGREE4.0. Weiterhin dabei ist Tatjana Vogel (M.Ed.) aus Dortmund, die gemeinsam mit Lynn Hartmann – ehemals Dortmund, jetzt Ludwigsburg – einen Beitrag zu "The capability to communicate: media communication for people with complex impairments – a case study" präsentieren und damit besonders das gemeinsame Thema der Inklusion wissenschaftlich und mediendidaktisch beleuchten.

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Lynn Hartmann / Prof. Dr. Gudrun Marci-Boencke / Dr. Gen Eickers

Lena Werner (B.Ed.), Jule Sophie Schmidt (B.Ed.) und Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke berichten außerdem aus ihrem Schulentwicklungsprojekt „Tablets in der Grundschule und stellen mit "What is it good for? Teachers and parents view on digital media education in primary schools" erste Ergebnisse aus einer empirischen Studie mit Lehrkräften und Eltern zur Medienbildung von Grundschüler*innen vor.

Aus Ludwigsburg sind noch Dr. Gen Eickers und Prof. Dr. Matthias Rath mit einem normativ orientierten Vortrag zu "Digital change and the “trust deficit”: ethical and pedagogical implications – first results of the german research project digitaldialog21" sprechen und damit einen ersten internationalen Bericht zum laufenden Forschungsprojekt aus Landesmitteln Baden-Württemberg, DigitalDialog21 vorlegen, an dem die Ludwigsburger Forschungsstelle seit Mitte des Jahres beteiligt ist. Inga Tappe, ebenfalls seit Sommer im Ludwigsburger Team, hat ein Beitrag zum Thema "What makes a good educational video (in the field of philosophy)?" erfolgreich eingereicht. Die Abstracts können alle über die Tagungshomepage und die fertigen Beiträge später über die Research-Gate-Zugänge (siehe QR-Codes) der Verantwortlichen abgerufen werden.

Erfolgreiche Disputation im Fachbereich Neuere deutsche Literatur/Elementare Vermittlungs- und Aneignungsprozesse

Dr. des. Habib Günesli hat am 09. Juli 2019 erfolgreich seine Dissertation mit dem Titel "Kleinkinder und Medien in Deutschland: Eine kultursensible Studie zur (re-)Konstruktion mediatisierter Kultur- und Sozialisationskontexte in der Frühen Bildung" mit dem Prädikat summa cum laude abgeschlossen.

Habib-Disputation

Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke, Dr. des. Habib Günesli, Prof. Dr. Yüksel Ekinci (von links)

FJMB mit Vorträgen auf der EDULEARN 2019

Mit zwei Vorträgen aus nationalen und internationalen Forschungsprojekten war die FJMB/Dortmund vom 6.-8. Juli auf der EDULEARN auf Mallorca präsent. Gemeinsam mit über 700 Wissenschaftler*innen besprachen sie zwei Tage lang die Möglichkeiten der Digitalisierung für Unterrichtssituationen.

Digitale Medienbildung: Lehrende denken zu wenig vom Lernenden aus.

Tatjana Vogel M.Ed. hat die Ergebnisse einer qualitativen Studie aus dem Kontext des EU-Projekts DigiLitEY vorgestellt. Dort waren auch deutsche Lehrkräfte zu ihrer eigenen Medienkompetenz und ihrer Perspektive auf unterrichtliche Medienbildungsprozesse befragt worden. Auf der Basis des europäischen Referenzrahmens EU DigiCompEDU (Reddecker 2017) wurden die Interviewaussagen kodiert. Ergebnis: Trotz eigener praktischer Mediennutzung im Alltag denken die Lehrkräfte zu wenig an produktive Lernmöglichkeiten ihrer Schüler*innen. Unterricht wird immer noch top-down geplant, ko-konstruktivistische Lernarrangements werden noch nicht berücksichtigt, ebenso wenig wie Evaluationsmöglichkeiten zur internen Qualitätssicherung des eigenen Unterrichts, die digitale Medien sehr einfach ermöglichen.

Lehramtsstudierende brauchen mehr Wissen, Können und Reflexion zu eigenen Inszenierungen.

Malte Delere M.Ed. und Hanna Höfer-Lück haben auf der Basis einer eigenen Studie zum medialen Habitus von Lehramtsstudierenden die Theoriebasis zum neuen Zertifikat ISoLDE Inklusion-Spiel-digitale Medien vorgestellt. Hier sollen Studierende über theaterpädagogische Erfahrungen an spielerisches Lernen herangeführt werden. Dies ist methodische Grundlage für produktiv und partizipativ orientierte Medienbildung. Studierende zeigen zwar bisher ein intensives Nutzungsverhalte, dies ist aber eher rezeptiv orientiert oder beschränkt sich auf Aktivitäten in privaten Kommunikationsmedien. Gerade für inklusiven Unterricht ist jedoch eine spielerische und gemeinschaftliche Nutzung digitaler Medien lerntheoretisch sinnvoll.

Vernetzungen zur Diversitätsforschung

In sonnigem Ambiente nutzten die Mitglieder der Forschungsstelle die Möglichkeiten zur fachlichen Vernetzung. „Wir konnten viele Kolleg*innen ansprechen für interessante Kooperationen, sowohl im Bereich der Medienbildung als auch zur Forschung zu Genderthemen im Kontext der AG Diversitätsstudien“, resümiert Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke. „Es ist gut, dass sich internationale Projekte damit beschäftigen, wie gerade auch im Wissenschaftsbetrieb immer noch Frauen über mehr oder weniger subtile Strategien benachteiligt werden. Dazu gehört die Verhinderung von Lehrpreisen, die Ignoranz von Forschungsvorhaben oder auch bevormundende Kommunikation. Es wird höchste Zeit, dass solche Verhaltensweisen beim Namen genannt werden. Manches geschieht wie selbstverständlich: es war immer so und fällt niemandem mehr auf. Dass Frauen weniger häufig in Führungspositionen kommen, ist bereits bekannt und wird unter dem Terminus der glas ceiling beschrieben. Ein anderer Fokus auf Benachteiligung durch Niedrighalten und Bevormunden wird als “sticky floor” bezeichnet. Es ist gut, dass junge Menschen in Nachwuchspositionen beizeiten auf solche Mechanismen aufmerksam gemacht werden, um nicht selbst Täter oder Opfer zu werden,” erklärt Marci-Boehncke als Teamleiterin.

Digitale Medienbildung 4.0: Synthese von Geistes- und Naturwissenschaften

Außerdem, resümiert sie, scheint die in den Keynotes der Tagung proklamierte Verbindung geisteswissenschaftlicher und naturwissenschaftlicher Kooperationen zum Verständnis von Digitalitaet in Lehr-/Lernprozessen in der Ausrichtung neuer Projektintitiativen eine zukunftsträchtige Perspektive zu sein. Erste Ideen dazu gibt es im Team bereits.

Von der Rückkehr zur Persönlichkeit: Charakter als Ausbildungsperspektive

Nicht nur für angehende Lehrkräfte macht sich ein neuer Trend in der Ausbildung bemerkbar. Nachdem lange von vielen Kritik am Weinertʼschen Kompetenzbegriff von 2001 geäußert wurde, weil die von ihm geforderte volitionale Komponente nicht empirisch messbar schien und damit eher ausgeklammert wurde, steht jetzt ganz umfänglich Charakterbildung als Ausbildungsziel im Kurs. Skills, Knowledge and Character werden als die Meta- Kompetenzen von Studierenden des 21. Jahrhunderts beschrieben. Dazu gehören Neugier, Mut, Umsicht, Verantwortung, Widerstandsfähigkeit und Führungskraft. “Mit unseren Projekten zu Haltungen und Beliefs sind wir da gerade sehr aktuell”, stellt das Team fest.

 

Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung hält Vorträge bei internationaler Tagung am MIT

Foto 1

Das Team der FJMB der Standorte TU Dortmund, PH Ludwigsburg
vor dem „Great Dome“ des MIT. Hanna Höfer-Lück,
Prof. Dr. Dr. Matthias Rath, Malte Delere (hintere Reihe, von links).
Dr. Raphaela Tkotzyk, Tatjana Vogel, Kim Hebben,
Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke, Gerrit Boehncke (vordere Reihe, von links).

An insgesamt drei Tagen fanden eine Pre-Conference und die zwei-tägige internationale Tagung statt. Gerahmt war das Programm durch gemeinsame Abend-Empfänge, bei denen sich alle Teilnehmer*innen, Mitarbeiter*innen und Alumni in lockerer Atmosphäre austauschen und vernetzen konnten.

    

Foto 2

„Playtest-Pre-Conference“ mit Prof. Henry Jenkins, Kim Hebben,
Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke (von links)

 

Von über 5000 Einreichungen wurden mit einer Auswahlquote von nur 7% rund 300 Vortagende ans MIT eingeladen. Die FJMB war dabei an beiden Tagen in insgesamt drei verschiedenen Panels mit fünf Vorträgen vertreten. 

 

Foto 3

Malte Delere (im Bild) und Tatjana Vogel während ihres
Vortrags zum Thema: „Focussing ‚teachers beliefs‘ – how
German pre-service teachers think about digital media,
democracy, and political denunciation“ im Panel „Publics:
Engaging and Engrossing across Media in the Modern Era“

 

„Eine Tagung am MIT ist für junge Wissenschaftler*innen wie uns natürlich eine ganz besondere Gelegenheit. Wir danken ausdrücklich der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund e.V. für ihre Unterstützung, die uns diese Erfahrung ermöglichte.“ – Malte Delere & Tatjana Vogel

„Bei unserem Vortrag haben wir mit den Nachwuchswissenschaftler*innen das Demokratiebewusstsein unserer Lehramtsstudierenden untersucht, denn es spielt in aktuellen politischen und digitalen Kontexten eine entscheidende Rolle – auch als selbstreflexives Bewusstsein.“ – Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke und Prof. Dr. Dr. Matthias Rath

 

 Foto 4

  Tatjana Vogel & Malte Delere

 

Im von Prof. Dr. Theo Hug (Universität Innsbruck) organisierten Panel „Pitfalls for Democracy in the Digital Age: Perspectives between Artificial Stupidity and Robot Ethics“ haben Gudrun Marci-Boehncke und Hanna Höfer-Lück zu „Political opinion-making within digital echo-chambers” referiert. Matthias Rath aus Ludwigsburg hielt einen Vortrag zum Thema „Are robots ‚moral actors‘“?

„Es ist von gesellschaftlicher Relevanz, politische Dimensionen digitaler Partizipation wissenschaftlich zu untersuchen. Ein an sich demokratisches und partizipatives Medium wie ein Online-Forum garantiert – wie wir mit der Diskurstheorie von Habermas untersucht haben - noch keinen demokratischen Diskurs. Wir haben erforscht, inwiefern dort Echokammern entstehen und wie sie funktionieren.“ – Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke & Hanna Höfer-Lück

„Die spannende Forschung zu ‚moral machines’ am MIT muss auch medienethisch begleitet werden. Der Austausch über Fachgrenzen hinweg hilft, normative Handlungsregeln für zukünftige autonome Maschinen wie selbstfahrende Autos ethisch zu kritisieren und demokratisch zu legitimieren.“ – Prof. Dr. Dr. Matthias Rath

 

Foto 5

Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke und
Prof. Dr. Dr. Matthias Rath vor dem
Media Lab des MIT

 

Kim Hebben hat im Panel „Television’s Transitions“ zu „Television’s Figuration(s): Playful Media Practices Between Autonomy and Control“ vorgetragen.

„Am Beispiel des Fernsehens können interessante Beobachtungen über mediale Partizipation und deren Wechselspiel aus Freiheit und Kontrolle gemacht werden. Dadurch eingeübte Strukturen und Verhaltensmuster können im Spiel begriffen werden, weshalb dieses gerade als Instrument des (Ein)Übens im Bereich der Medienbildung relevant ist.“ – Kim Hebben

 

Foto 6

Das Team der TU Dortmund auf dem Campus
des MIT vor dem „Ray and Maria Stata Center“.

Erasmus-Partnerschaft

Liebe Studierende:

Die Universität Tours, mit der wir eine ERASMUS-PARTNERSCHAFT haben, lädt ein zur Bewerbung um einen Platz im neuen transdisziplinären Master-Studiengang „Études culturelles“.

Er wendet sich an Studierende der Germanistik, Anglistik und Hispanistik und bietet neben gemeinsamen Basismodulen in französischer Sprache komplementäre Lehrveranstaltungen in den gewählten Sprachen an. Studierende mit entsprechenden Sprachkenntnissen (C1) können sich dafür vom 22.4 – 13.5. unter folgendem Link bewerben:

https://www.univ-tours.fr/formations/formations-2/nos-formations/master-arts-lettres-langues-mention-langues-et-societes-parcours-etudes-culturelles-605825.kjsp

Darüber hinaus sind auch weitere Studienaufenthalte über ERASMUS in Tours von deutschen Studierenden im Rahmen ihres Germanistik-Studiums möglich.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Verantwortliche der AG-Diversität: Dr. Raphaela Tkotzyk

Raphaela.Tkotzyk@tu-dortmund.de oder derzeit vertretungsweise an: Gudrun.Marci@tu-dortmund.de

Internationale Vortäge

Wir sind stolz darauf mitzuteilen, dass die Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung im Mai 2019 mit folgenden Beiträgen auf der Tagung des Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA. (MIT) zu Media in Transition 10: Democracy and Digital Mediamit mehreren peer-reviewten Beiträgen dabei ist:

Mit Vorträgen von

Gudrun Marci-Boehncke, Matthias Rath, Malte Delere, Tatjana Vogel (TU/Dortmund/PH Ludwigsburg): 
Focussing „teachers beliefs“ – how German pre-service teachers think about digital media, democracy, and political denunciation 

Kim Hebben (TU Dortmund): Television’s Figuration(s): Playful Media Practices Between Autonomy and Control

sowie im Panel, organisiert von Theo Hug: Pitfalls for Democracy in the Digital Age: Perspectives between Artificial Stupidity and Robot Ethics mit Vorträgen von:

Hanna Höfer-Lück, Gudrun Marci-Boehncke (TU Dortmund): Political opinion-making within digital echo-chambers
Matthias Rath (Ludwigsburg): Are robots „moral actors“?



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AKTUELLES

Liebe Studierende,

angesichts der derzeitigen Gesundheitssituation möchten wir einen Beitrag zur Verlangsamung der Ausbreitung von Grippeerkrankungen leisten – nicht nur zu unserem eigenen Schutz, sondern auch zu dem Ihren.  Wir werden deshalb als Team der Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung unsere Direktkontakte soweit es geht einstellen und bieten für Sie ein umfängliches Angebot an Kontaktmöglichkeiten an, bei denen die persönliche Begegnung vermieden wird. Dies gilt zunächst für Sprechstunden. Bitte entnehmen Sie den Seiten der jeweiligen Personen der Forschungsstelle, wie und wann hierzu Kontaktmöglichkeiten per Telefon, Chat oder Skype angeboten werden.

Für die Notenverbuchung gibt es zum einen BOSS, wo wir unmittelbar Ihre Leistungen nach persönlicher Rücksprache eintragen können, zum anderen können Scheine auch – zumindest für eine erste Bestätigung – digital unterschrieben werden. (Im Endeffekt ist nur der BOSS-Eintrag später verbindlich.) Dazu scannen Sie bitte das entsprechende Dokument ein und übermitteln es uns als pdf. Sie erhalten eine digital unterschriebene Version zurück.  Stempel für fertig unterschriebene Scheine können Sie sich gern auch im Sekretariat bei Frau Dittrich abholen. 

Für die anstehenden Seminare und auf jeden Fall für die Vorlesung „Einführung in die Kinder- und Jugendliteratur und -medien“ im kommenden Semester werden wir uns um entsprechende digitale Teilnahme- und Arbeitsmöglichkeiten bemühen. Sie werden dazu in den Moodle-Räumen der Veranstaltungen entsprechende Hinweise finden. Gerade Hörsäle sind für die Übertragung des Virus für Sie ein Risikoort, weil der empfohlene Sicherheitsabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.

Wir bitten Sie, zur Zeit wenn irgend möglichst von persönlichen Kontakten zu uns abzusehen. Wir werden auch in Prüfungsgesprächen mit Sicherheitsabstand agieren. Personen mit besonderem Risiko oder bekannten Kontakten zu Erkrankten oder eigenen Erkältungssymptomen bitten wir, auf jeden Fall fern zu bleiben.

Unseren Lehr-, Beratungs- und Prüfungsaufgaben kommen wir vollständig nach, jedoch mit einem für Sie und uns der derzeitigen Gefahrensituation angepassten Kontaktverhalten. Wir bitten Sie um Verständnis und hoffen, damit auch in Ihrem Sinn Sicherheit zu erhöhen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Das Team der Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung