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Projekte

Projekt: DEGREE 4.0

 

Beteiligte Nachwuchsforscher:

Malte Delere, M.Ed.

 

Projekt: Tablets in der Grundschule

 

Beteiligte Nachwuchsforscherinnen:

Corinna Lohmann (Dr. des.) (bis 2018)

Ricarda Trapp

Jasmin Eder M.Ed.

 

 

Projekt: Digital Literacy and Multimodal Practices of Young Children:

 

In diesem Projekt werden die Umgangsformen von Kindern mit ihrer digitalen und vielfältig-medialen Lebenswelt untersucht. Wie verändert die Digitalität die Lese- und Schreibfähigkeiten von Kindern? Wie reagieren Bildungsinstitutionen auf die Anforderungen der digitalen Lebenswelt?

Das Projekt wurde im Dezember 2014 genehmigt und befindet sich noch in der Konstitutionsphase.

Die Forschungsergebnisse aus vier Jahren Medienforschung im Kontext der Dortmunder Kidsmart-Projekte können hier weiter genutzt und international diskutiert werden. Weitere Informationen folgen.

 

Beteiligte Nachwuchsforscher*innen:

Tatjana Vogel, M.Ed.

Habib Günesli (Promotionsstudent und Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung)

 

 

Projekt: KidSmart:

  • Das Projekt "KidSmart goes OGS" ist ebenfalls in eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt überführt. Auch dort regelt ein bilateraler Vertrag erleichterte Organisation für studentische Praktika im Rahmen von Orientierungs- und Berufsfeldpraktikum bzw. als zusätzliches Praktikum für die Qualifikation Literaturpädagogik.
  • Das Projekt KidSmart - Medienkompetent zum Schulübergang ist als Kooperationsprojekt mit der Stadt vertraglich institutionalisiert. Eine Kooperationsvereinbarung ermöglicht Studierenden im Rahmen von Praktika einen erleichterten Zugang zu FABIDO-Kitas der Stadt Dortmund. Ein weiterer Kooperationsvertrag mit dem Familienprojekt zur Zusammenarbeit von Studierenden in OGS ist in Vorbereitung.
  • Die Auswertung der KidSmart Phase 1 ist im Kopäd-Verlag erscheinen unter dem Titel: Kinder-Medien-Bildung. Eine Studie zu Medienkompetenz und vernetzter Educational Governance in der Frühen Bildung.München 2013.
  • Frau Kristina Strehlow, Frau Anita Müller und Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke werden am 24.11.2012 einen Vortrag und Workshop zum KidSmart-Projekt und der Frühen Medienbildung in den Kitas auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien und Kommunikationskultur (GMK) in Paderborn halten.* Die von der FJMB gemeinsam mit der Stadt Dortmund und in der Kooperation einer Joint Study mit IBM durchgeführte Interventionsstudie "KidSmart - Medienkompetent zum Schulübergang" ist vom Adolf-Grimme-Institut Marl zum Projekt des Monats April ausgewählt worden und wird auf der dortigen Homepage besonders vorgestellt.
  • Erste Ergebnisse des Projekts liegen vor und werden in MedienPädagogik online nachzulesen sein (vgl. meine Publikationsliste).
  • Das Projekt geht in die 2. Phase: Um Nachhaltigkeit zu erreichen, wird die Arbeit in den KiTas vertieft. Wieder gemeinsam mit Studierenden der TU erstellen Erzieherinnen in Dortmunder Kitas medienintegrative Projekte und führen sie mit ihren 4-5Jährigen durch. Das Medienverhalten der Beteiligten wird wissenschaftlich beobachtet. 33 Kitas in Dortmund sind beteiligt.
  • Die dritte Phase des KidSmart-Projekts hat begonnen. 23 Studierende begleiten die Kinder mit der Medienarbeit in der OGS.
  • Frau Sarah Kristin Strehlow hat vom Familienprojekt der Stadt Dortmund gefördert eine halbe Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bekommen, um das Projekt zu begleiten und zu evaluieren.
     

Beteiligte Nachwuchsforscher*innen:

Habib Günesli

Sarah Kristina Strehlow (Dr. phil.) (bis 2016)

Anita Müller (bis 2016)

 

 

Projekt: BiSS - Experten für das Lesen. Eine schulentwicklungsorientierte Lehrerfortbildung für den Primar- und Sekundarbereich

 

Zusammenfassung

Im Zentrum des Verbunds „Experten für das Lesen“ steht die gezielte, theoriegestützte und systematische Förderung der Lesekompetenz im Kontext medialer Lehr- und Lernumgebungen. Es geht vor allem darum, die medialen Kenntnisse, Fertigkeiten und Haltungen der Kinder altersgerecht in den Blick zu nehmen und mit den vorhandenen technischen Möglichkeiten – auch zukunftsorientiert unter Bedingungen von „Bring your own Device“ – didaktisch differenziert Unterricht zu planen und durchzuführen. Lehrkräfte arbeiten dazu auf der Basis des erweiterten Textbegriffs und knüpfen an die im Schulalltag gegebenen Lerngelegenheiten und die Alltagswelt der Kinder an, um mit allen Medienformaten und –geräten das Textverständnis zu üben. Im Mittelpunkt steht dabei die Diagnose und Förderung der Lesefähigkeit und des Leseverständnisses. Medien stellen hierzu viele Möglichkeiten bereit – von der Nutzung fremden und Entwicklung eigenen Übungsmaterials (Hörbücher, Apps, Lernplattformen) bis hin zu digitalen Arbeitsformen wie Lernumgebungen und Wikis.

Zielsetzung

Ziel ist es, Medienbildung integriert (Wermke 1997, Frederking/Krommer/Maiwald 2008, Marci-Boehncke/Rath 2011) in Maßnahmen zur Leseförderung und nicht losgelöst als eigenen Themenbereich zu behandeln. Die Nutzung besonders der partizipativen Medien (Lernplattform, Wiki) ist derzeit aufgrund technischer aber auch didaktischer Kenntnisse und Erfahrungen vieler Lehrkräfte noch unterrepräsentiert (vgl. Telecom-Studie/Allensbach März 2013: Digitale Medien im Unterricht – Möglichkeiten und Grenzen, S. 8). Meist werden Medien zur Präsentation eingesetzt, weniger zur kreativen Arbeit. Didaktisch jedoch wird heute selbsterfahrendes Lernen gegenüber rein deduktiven Verfahren favorisiert. Die Lese- und Medienarbeit im Verbund „Experten für das Lesen“ wird nach den Prinzipien des „Reading Apprenticeship“ (Schönbach/Greenleaf/Cziko/Hurwitz 2006) geplant, wobei wechselseitige metakognitive Reflexion über den Lehr- und Lernprozess als Unterrichtsstrategie etabliert werden soll.

Diagnose und Förderkonzepte

Großflächige systematische Erhebungen zum Medieneinsatz an Schulen liegen noch nicht vor. Wichtige Orientierung bilden die nationalen Ergebnisse der internationalen IEA-Studie SITES Modul 2 (Schulz-Zander/Dalmer/Petzel et.al. 2003) sowie die Studie von Gysbers (2008). Das noch laufende Projekt „Medienbildung entlang der Bildungskette“ (Eickelmann 2011) macht deutlich, wo die Herausforderungen für die schulische Praxis liegen: es muss vor allem darum gehen, pädagogische Praxis und Technik sinnvoll miteinander zu verzahnen. Pädagogische Praxis in der Schule ist aber immer fachdidaktische Praxis. Insofern sind nicht nur allgemein-pädagogische Überlegungen wichtig, sondern die Fachinhalte – in dem Fall die Lesekompetenzförderung – bilden den Handlungs- und Erhebungsrahmen. Zur Förderung der Medienkompetenz wird auf der Basis des Konvergenzkonzepts von Jenkins (2010) gearbeitet und Medienhandeln (Schorb 2005) im Fachkontext (Marci-Boehncke 2002; 2013) zu etablieren gesucht.

Es arbeiten zwei Verbünde zusammen: im GS-und Sek 1-Bereich kooperieren je drei Schulen und die örtlichen Bibliotheken sowie die Medienberatung NRW mit dem Lehrstuhl Elementare Vermittlungs- und Anwendungsaspekte.

Den Grundschulverbund koordiniert Frau Eva von der Höh mit einer halben Lehrerabordnung bis 2017.

  • die Tagung DiProf am 11.10.2018 im Campus-Treff der TU Dortmund ermöglicht Lehrkräften und anderen Multiplikator*innen wissenschaftlichen und praktischen Austauch und Übung zum Einsatz digitaler Medien in der Schule und Ausbildung.
  • das ZFSL Bochum erhält eine Weiterbildung zu digitalen Aspekten der Experten für das Lesen.
  • die KQ Teams in NRW werden in Kooperation mit den Bildungspartnern NRW auf der Basis der modifizierten Materialien von Experten für das Lesen weitergebildet.
  • Im Sommer 2018 ist eine weitere erneuerte Version aller Materialien in Umlauf gegangen.
  • Im März 2015 startete ein weiterer Kurs mit völlig überarbeiteten und ergänzten Materialien.
  • 2014/15 konnten zwei Kurse parallel angeboten werden unter der tutoriellen Begleitung von Frau Corinna Wulf und Frau Jo-Ann von dem Berge.
  • Die Weiterbildung für BibliothekarInnen wird nun 2013 über das ZBIW der FH Köln aus der Probephase in den Regelbetrieb überführt. Das Projekt wird weiterhin von der TU Dortmund konzeptionell betreut und wissenschaftlich begleitet.
  • Im Februar 2012 wird die zweite Einheit des Weiterbildungsmoduls "Experten für das Lesen" in Düsseldorf eingesetzt. Die TeilnehmerInnen der ersten Staffel vertiefen hier ihr Wissen über didaktische Aspekte der Leseförderung in Bibliotheken.
  • Seit Januar 2011 befindet sich das Weiterbildungsmodul "Experten für das Lesen", das im Team der Forschungsstelle FJMB für die Medienberatung NRW und die Fortbildung von BibliothekarInnen (ZBIW) ausgearbeitet worden ist, erfolgreich im Einsatz. Gemeinsam mit Frau Anja Hellenschmidt M.A. und Frau Stefanie Rose M.A. wurde eine 14-teilige Weiterbildungseinheit erstellt, die auch von der Forschungsstelle tutoriell betreut und evaluiert wird. Sie wurde bereits zweimal von der Medienberatung mit großem Erfolg und durch die Begleitung des Teams in Dortmund eingesetzt.

Beteiligte Nachwuchswissenschaftlerinnen:

Corinna Lohmann (Dr. des.) (bis 2018)
Tatjana Vogel M.Ed.
 

Projekt: Medien und Migration:

  • Herr Habib Günesli hat Ergebnisse des Projekts in Strukturplanungsgespräche in Ankara zur ErzieherInneausbildung und Curriculumsarbeit eingebracht.
  • Frau Katharina Neuhaus hat im Projekt eine ausgezeichnete Master-Arbeit erstellt, die in der Schriftenreihe der Gesellschaft für Medienbildungsforschung veröffentlicht wird.
  • Im Projekt ist eine Publikation in Kooperation mit der Universität Orenburg entstanden.
  • Habib Günesli hat am 15.10. 2011 gemeinsam mit Prof. Dr. Marci-Boehncke einen Vortrag zu seiner Studie gehalten auf der Dortmunder Tagung: Nach 50 Jahren: Migration - Mehrsprachigkeit - Bildung. Probleme und Perspektiven.
  • Habib Günesli hat einen Beitrag zu seiner Studie in TV-Diskurs veröffentlicht.
  • Habib Günesli hat mit seiner Arbeit zu "Zwischen Herkunfts- und Mehrheitsgesellschaft: Das Mediennutzungsverhalten türkischer Jungen der dritten Generation und ihre sprachliche Entwicklung im sozialen Integrationsprozess. Eine Studie mit Überlegungen zum Medieneinsatz in der Hauptschule“ den diesjährigen MEDIUS-Preis der FSF bekommen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Berliner Kongresses "Keine-Bildung-ohne-Medien" statt.
     

Projekt: Engels in Love

Projekt: Smarter Stories

Projekt: Lesementoring – Lust auf Bücher

Projekt: Lesekompetenz in Bibliotheken

Projekt: Lese- und Medienkompetenz im Ganztagesangebot

Projekt: DigiLitEY

Projekt: DoProFiL

Projekt: BiSS - Bildung in Sprache und Schrift


    Darstellung der Projekte