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Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung (FJMB) hält Vorträge bei internationaler Konferenz am MIT

Sechs Mitglieder der Forschungsstelle Jugend-Medien-Bildung der TU Dortmund und der Partnerforschungsstelle an der PH Ludwigsburg haben im Mai 2019 an der internationalen Konferenz „Media in Transition 10: Democracy and Digital Media“ am Massachusetts Institute of Technology (MIT) teilgenommen.

An insgesamt drei Tagen fanden eine Pre-Conference und die zwei-tägige internationale Tagung statt. Gerahmt war das Programm durch gemeinsame Abend-Empfänge, bei denen sich alle Teilnehmer*innen, Mitarbeiter*innen und Alumni in lockerer Atmosphäre austauschen und vernetzen konnten. Am 17. und 18. Mai 2019 fand am Massachusetts Institute of Technology MIT in Boston die 10. Media-in-Transition-Tagung statt zum Thema Democracy an Digital Media. Von über 5000 Einreichungen wurden mit einer Auswahlquote von nur 7% rund 300 Vortagende ans MIT eingeladen. Die Forschungsstelle Jugend – Medien – Bildung Dortmund war mit insgesamt drei Vorträgen vertreten. Außerdem sprach auch der Leiter des Standorts LudwigsburgProf. Dr. Dr. Matthias Rath.

    

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„Playtest-Pre-Conference“ mit Prof. Henry Jenkins, Kim Hebben,
Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke (von links)

 

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Malte Delere (im Bild) und Tatjana Vogel während ihres
Vortrags zum Thema: „Focussing ‚teachers beliefs‘ – how
German pre-service teachers think about digital media,
democracy, and political denunciation“ im Panel „Publics:
Engaging and Engrossing across Media in the Modern Era“

 

 

„Eine Tagung am MIT ist für junge Wissenschaftler*innen wie uns natürlich eine ganz besondere Gelegenheit. Wir danken ausdrücklich der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Dortmund e.V. für ihre Unterstützung, die uns diese Erfahrung ermöglichte.“ – Malte Delere & Tatjana Vogel

„Bei unserem Vortrag haben wir mit den Nachwuchswissenschaftler*innen das Demokratiebewusstsein unserer Lehramtsstudierenden untersucht, denn es spielt in aktuellen politischen und digitalen Kontexten eine entscheidende Rolle – auch als selbstreflexives Bewusstsein.“ – Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke und Prof. Dr. Dr. Matthias Rath

 

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  Tatjana Vogel & Malte Delere

Im von Prof. Dr. Theo Hug (Universität Innsbruck) organisierten Panel „Pitfalls for Democracy in the Digital Age: Perspectives between Artificial Stupidity and Robot Ethics“ haben Gudrun Marci-Boehncke und Hanna Höfer-Lück zu „Political opinion-making within digital echo-chambers” referiert. Matthias Rath aus Ludwigsburg hielt einen Vortrag zum Thema „Are robots ‚moral actors‘“?

 

„Es ist von gesellschaftlicher Relevanz, politische Dimensionen digitaler Partizipation wissenschaftlich zu untersuchen. Ein an sich demokratisches und partizipatives Medium wie ein Online-Forum garantiert – wie wir mit der Diskurstheorie von Habermas untersucht haben - noch keinen demokratischen Diskurs. Wir haben erforscht, inwiefern dort Echokammern entstehen und wie sie funktionieren.“ – Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke & Hanna Höfer-Lück

 

„Die spannende Forschung zu ‚moral machines’ am MIT muss auch medienethisch begleitet werden. Der Austausch über Fachgrenzen hinweg hilft, normative Handlungsregeln für zukünftige autonome Maschinen wie selbstfahrende Autos ethisch zu kritisieren und demokratisch zu legitimieren.“ – Prof. Dr. Dr. Matthias Rath

Foto 5

Prof. Dr. Gudrun Marci-Boehncke und
Prof. Dr. Dr. Matthias Rath vor dem
Media Lab des MIT

 

Kim Hebben hat im Panel „Television’s Transitions“ zu „Television’s Figuration(s): Playful Media Practices Between Autonomy and Control“ vorgetragen.

„Am Beispiel des Fernsehens können interessante Beobachtungen über mediale Partizipation und deren Wechselspiel aus Freiheit und Kontrolle gemacht werden. Dadurch eingeübte Strukturen und Verhaltensmuster können im Spiel begriffen werden, weshalb dieses gerade als Instrument des (Ein)Übens im Bereich der Medienbildung relevant ist.“ – Kim Hebben

 

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Das Team der TU Dortmund auf dem Campus des MIT vor dem
„Ray and Maria Stata Center“.